Was es braucht . . .

Es braucht einen Schweizer Pfarrer, dem die Geschichte seines Landes gegenwärtig ist, ein Bahnwärterhaus und einen Kreis von kreativen und beharrlichen Menschen . . . dann entsteht daraus die einzige Gedenkstätte der Schweiz, die sich mit dem Verhalten des Landes gegenüber jüdischen Flüchtlingen auseinandersetzt. . . . und sich nur durch Spenden finanziert. Johannes Czwalina weiterlesen…

Sommerfest in der Turmstraße

Zum Schuljahresende hat das Rosalind Franklin Gymnasium gestern ein Sommerfest veranstaltet. In der Aula konnte die Besucherin fröhliches Treiben beobachten. Auf der Bühne fand ein buntes Unterhaltungsprogramm statt. Auch wenn die Schule einen naturwisssenschaftlich-mathematische Schwerpunkt hat, konnte sie bei diesem Anlass bereits ihre eigene Band präsentieren. Ringsherum an den Wänden hatten die verschiedenen Klassen Bars weiterlesen…

Badenweiler – vom Hotel Bellevue zum Restaurant Mandarin

Auf ihrem Weg entlang des Rheins nach Norden entdeckten die Römer auch dieses angenehme Tal am Schwarzwaldrand. Hier siedelten sich offenbar vermögende Familien an, und es entstand eine ansehnliche Therme. Mitte des 19. Jahrhundert tauchten mit der Bahn im Rheintal wieder Touristen in diesem Schwarzwaldtal auf. Die gute Luft und die Thermalquelle in Badenweiler bildeten weiterlesen…

Erinnerung in Siegmunds Hof

Die Straße Siegmunds Hof im Berliner Hansaviertel steht für ganz unterschiedliches jüdisches Leben. An der Ecke Bachstraße wohnte Gabriele Tergit aus einer schon assimilierten jüdischen Familie, im Haus daneben der neo-orthodox eingestellte Kinderarzt Jacob Levy. In der Nummer 16 die Familie Sachs, ein Teil der Unternehmerfamilie, die auch als Gummi-Sachse bekannt waren. Nelly Sachs fühlte weiterlesen…

Das Rosalind Franklin Gymnasium unterwegs in Moabit

In Zusammenarbeit mit dem Rosalind Franklin Gymnasium sind wir dabei, einen Stadtspaziergang rund um die Schule zu entwickeln. Die neu aufgenommenen Schülerinnen und Schüler der siebenten Klassen kommen nicht nur aus diesem Bezirk, sondern auch aus ganz Berlin. Da nur ein Teil von ihnen mit Moabit vertraut ist, beabsichtigen wir, sie auf diese Weise mit weiterlesen…

Philipp Auerbach – König von Bayern?

Einem ondit nach soll Dr. Phillip Auerbach (1906 – 1952) vom bayerischen Justizminister als König von Bayern bezeichnet worden sein . . . Mit Sicherheit hat er die machtvolle Stellung als bayerischer Staatskommissar für politisch, rassisch und religiös Verfolgte (1946 – 1952) und als Leiter des Landesentschädigungsamtes spürbar ausgefüllt. Lange Zeit war er in Vergessenheit weiterlesen…

Zu lange – zu spät.

Von der Entdeckung des zerstörten Angesicht von Rabbi Menachem Schneerson und und der Information der zuständigen Verwaltung am 1. Januar 2026 bis zur Wiederherstellung der Stele Ende April 2026 hat es wirklich vier Monate gedauert. Das heißt, dass diejenigen, die diese Tat gezielt ausgeführt haben, damit vier Monate ihre Botschaft ungehindert verbreiten konnten .Gleichzeitig beschäftigten weiterlesen…

Buchvorstellung im Exilmuseum

Bereits 2021 machten wir die Bekanntschaft von Ruth Ur, als sie für die Freunde von Yad Vashem eine Besichtigungsfahrt durch Berlin organisierte. Diese Fahrt führte zu den verschiedenen Orten, von denen die Berliner Juden ab Oktober 1941 deportiert worden waren. 2023 veranlasste Ur eine hochinteressante Ausstellung von Gegenständen, die mit sechzehn Schicksalen aus Deutschland vertriebener weiterlesen…

Die Kreise schließen sich.

Am Gesundheitsamt Wedding in der Reinickendorfer Straße war die Gedenktafel für Salo Drucker Jahrzehnte lang ein vertrautes Bild. Als plötzlich der Abriss des Gebäudes bevorstand, galt es zumindest, die Tafel in Obhut zu nehmen. Lange befand sie sich dann bei der Historischen Gesellschaft zu Berlin zur Aufbewahrung, bis es in der Reinickendorfer Straße Neubaupläne für weiterlesen…

Holokaust – was konnte der Einzelne in Erfahrung bringen?

Seit Ende März ist in der Topographie des Terrors eine klug konzipierte und kreativ kuratierte Ausstellung zu sehen. Am 24. März 2026 fand die Eröffnung vor einem großen Publikum statt. Dr. Andrea Riedle eröffnete als Direktorin der Stiftung die Veranstaltung und erläuterte das Konzept der Ausstellung. Zentral waren die Fragen an die Tätergeneration: Wann hat weiterlesen…